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 Business Tipps / Steuertipps

Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlung

Einkommensteuervorauszahlung

 

Es ist an der Zeit über eine Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlung nachzudenken. Das erste Halbjahr ist vorüber und Sie haben eine buchhalterische Basis, das zweite Halbjahr zu kalkulieren.

Wenn Sie den bisherigen Gewinn für das ganze Jahr hochrechnen, können Sie Ihre ungefähre Einkommensteuerbelastung für das gesamte Jahr berechnen. Die berechnete Einkommensteuer sollten Sie nun mit den – von der Finanz – vorgeschriebenen Einkommensteuervorauszahlungen (ESt-VZ) vergleichen.

Vereinfacht heißt das auch, dass

  • wenn Ihr Gewinn gegenüber dem letztveranlagten Jahr GESUNKEN ist, zahlen Sie zuviel an die Finanz voraus.
  • wenn Ihr Gewinn gegenüber dem letztveranlagten Jahr GESTIEGEN ist, sollten Sie sich Maßnahmen überlegen bzw. Geld zurücklegen.

Nutzen Sie die Chance JETZT Ihre Einkommensteuer zu reduzieren.

Bei niedrigerem Gewinn ergibt sich für Sie eventuell folgende Frage:

wollen Sie für die Einkommensteuervorauszahlung eine HERABSETZUNG beantragen, diese ist nur bis Ende September möglich.

Das Team der hapala Steuerberatung freut sich, Sie bei den Berechnungen und bei Ideen zur Steuerreduzierung zu unterstützen.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier.

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 Business Tipps

Gewinnfreibetrag ab 2017

Natürliche Personen und Gesellschafter von Mitunternehmerschaften (z.B. OG, KG), die Einkünfte aus einer betrieblichen Tätigkeit (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Arbeit) erzielen, dürfen 2017 neben Wohnbauanleihen auch wieder andere Wertpapiere erwerben, um den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag auszunutzen.

Gewinnfreibetrag

Im Zuge der Steuerreform 2014 wurde die Möglichkeit der Investition in Wertpapiere stark beschränkt. Es wurde damals beschlossen, dass Unternehmer neben bestimmten körperlichen Wirtschaftsgütern nur noch in Wohnbauanleihen investieren dürfen, um den Gewinnfreibetrag zu nutzen. Diese Maßnahme war für 3 Jahre befristet und ist mit dem Jahr 2016 ausgelaufen.

Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, darf daher wieder in andere Wertpapiere investiert werden.

Dabei handelt es sich um Wertpapiere gemäß § 14 Abs. 7 Z 4 Einkommensteuergesetz, die auch zur Deckung von Personalrückstellungen verwendet werden dürfen. Dazu zählen:

  • Bundesanleihen
  • Bankschuldverschreibungen
  • Industrieobligationen
  • Options- und Umtauschanleihen
  • bestimmte Investment- und Immobilienfonds sowie Garantiezertifikate.

Allgemeines zum Gewinnfreibetrag

Der Gewinnfreibetrag beträgt maximal 13% des Gewinns. Für Gewinne bis € 30.000 steht der Grundfreibetrag in Höhe von 13% des Gewinnes (maximal € 3.900) zu. Um in den Genuss des Grundfreibetrages zu kommen ist es jedoch nicht erforderlich, dafür Investitionen zu tätigen. Übersteigt der Gewinn € 30.000, kann zusätzlich zum Grundfreibetrag ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden. Voraussetzung dafür ist, dass im gleichen Kalenderjahr „begünstigte Wirtschaftsgüter“, nämlich bestimmte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens oder bestimmte Wertpapiere, angeschafft werden.

Begünstigte Wirtschaftsgüter sind: Körperliche, abnutzbare Anlagegüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren. Darunter können auch Gebäude fallen.

Nicht begünstigt bleiben unverändert:

  • Pkw und Kombi, ausgenommen Fahrschulfahrzeuge und Taxis
  • Gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • Sofort abgesetzte geringwertige Wirtschaftsgüter (ausgenommen Registrierkassen im begünstigten Zeitraum)

Seit dem Jahr 2013 steht der Gewinnfreibetrag mit steigenden Gewinnen staffelweise reduziert zu und beträgt für:

  • Gewinne bis zu 175.000 Euro: 13 %
  • die nächsten 175.000 Euro: 7 %
  • die nächsten 230.000 Euro: 4,5 %

Für Gewinne über 580.000 Euro steht kein Gewinnfreibetrag mehr zu.

Damit Sie zu Jahresende optimal den Gewinnfreibetrag nutzen und entsprechende Investitionen tätigen können, empfehlen wir eine Berechnung Ihres geschätzten Jahresgewinns 2017. Wir helfen Ihnen gerne dabei!

Weiterführende Links:

WKO

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 Business Tipps Steuertipps

Beschäftigen Sie freien DienstvertragnehmerInnen?

Denken Sie daran – der 29. Februar gilt als spätester Abgabetermin für die jährliche Meldungen gemäß § 109a ans Finanzamt, Sie als UnternehmerIn sind dafür verantwortlich!

Meldung von Honorarzahlungen bei bestimmten Leistungen

UnternehmerInnen sind verpflichtet, Zahlungen an das Finanzamt zu melden, und zwar, für bestimmte Leistungen, die außerhalb eines ECHTEN Dienstverhältnisses liegen,
Die Zahlungen aus dem Jahr 2015 müssen in elektronischer Form bis Ende Februar 2016 gemeldet werden.
Dies betrifft vor allem FREIE DIENSTNEHMERINNEN .

Die Meldung ist dann durchzuführen, wenn (exklusive Umsatzsteuer) im ganzen Jahr mehr als € 900,- oder
pro einzelner Leistung mehr als € 450,- ausbezahlt wurden (einschließlich allfälliger Reisekostenersätze).

Übrigens:
Honorare für den Dezember 2015, welche bis zum 15. Jänner 2016 ausbezahlt wurden, sind dem Jahr 2015 zuzurechnen.

Sonstige Subunternehmerinnen

Wenn Sie Zahlungen an folgende Personen geleistet haben, ist auch für diese eine Mitteilung gemäß § 109a durchzuführen:
• Leistungen von Vortragenden (im Rahmen eines Seminars – JA; Organisation von einem Seminar – NEIN), Lehrenden und Unterrichtenden
• Leistungen von PrivatgeschäftsvermittlerInnen
• Leistungen von BausparkassenvertreterInnen und VersicherungsvertreterInnen

Unser Service
Wenn Sie wünschen, erstellen wir für Sie gerne die Mitteilungen gem. § 109a für oben angeführte Personen/Dienstleistungen-
Ihre Investition beträgt dann € 42,- exkl. USt/ pro zu meldender Person.

Für die Erfassung der notwendigen Daten, senden wir Ihnen bei Bedarf eine vorbereitete Excel-Tabelle zu.

Freundliche Grüße
Das Team der hapala Steuerberatung GmbH

PS:
Folgende Leistungen sind bei Bezahlung auch zu melden:
• Leistungen von Funktionären von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, wenn die Tätigkeit zu Funktionsgebühren führt
• Leistungen von Mitgliedern des Aufsichtsrates, Verwaltungsrates und andere Leistungen von mit der Überwachung der Geschäftsführung beauftragten Personen
• Leistungen von Stiftungsvorständen

PPS
Auslandszahlungen über € 100.000,- p.a.

Auch Zahlungen ins Ausland müssen dem Finanzamt gemeldet werden, wenn die Zahlung für folgende Leistungen erfolgte:

Leistungen, die nach dem Einkommensteuergesetz unter die Einkünfte aus selbständiger Arbeit fallen und im Inland ausgeübt werden, wie z. B. wissenschaftliche, künstlerische Tätigkeiten, Vermittlungsleistungen, die von in Österreich unbeschränkt Steuerpflichtigen im Inland getätigt werden oder sich auf das Inland beziehen und kaufmännische oder technische Beratungen im Inland.

Diese Meldung muss bis Ende Februar erfolgen. Eine Meldung hat zu unterbleiben, wenn die Zahlungen an einen Leistungserbringer 2015 € 100.000,- p.a. nicht überstiegen haben, bereits ein Steuerabzug (nach § 99 EStG) vorgenommen wurde oder die Zahlung an eine ausländische Körperschaft gemacht wurde, die im Ausland einem Steuersatz von mindestens 15 % unterliegt.

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 Business Tipps News

Welche Registrierkasse passt für mich?

Bevor Sie sich überlegen welche Registrierkasse Sie sich anschaffen, sollten Sie eruieren, ob Sie überhaupt eine Registrierkasse benötigen. Genaueres über die Anforderungen, und ob Sie wirklich eine Registrierkasse benötigen, finden Sie hier: http://www.hapala-steuerberatung.at/registrierkasse-neuestes-update-22-09/

Es ist nicht so einfach, im Internet eine leistbare Registrierkasse zu finden. Es gibt viele Angebote – besonders für die Gastronomie – jedoch sehr wenige für den „einfachen“ Dienstleister. Therapeuten, Masseure und auch andere Dienstleister können sich hier schnell überfordert und alleine gelassen fühlen.

Um unsere Klienten etwas zu unterstützen, haben wir uns auf die Suche nach Registrierkassen gemacht.

Ich möchte hier 2 ausgewählte Systeme vorstellen. Wobei ich besonderen Wert darauf lege, dass sich derzeit Vieles ändert und wir diesen Blogpost laufend adaptieren werden und für die im Blog vorgestellten Systeme keine Haftung übernehmen können.

BMD Kassa
Ist im Moment die Lösung die wir den meisten KlientInnen empfehlen. BMD ist auch der Hersteller unserer Buchhaltungssoftware und hat bereits viel Erfahrung in diesem Bereich. Hier vertrauen wir darauf, dass alle Bestimmungen der bevorstehenden Registrierkassenpflich erfüllt werden.
BMD Kassa ist eine Software die auf Windows-Betriebssystemen funktioniert, daher muss nicht unbedingt neue Hardware angeschafft werden.
Der Link zu Website von BMD ist: BMD Kassa
Für diese Lösung gibt es verschiedene Preisbeispiele. Die Miete kostet €26,55 im Monat.

cbird
Ist eine Software auf einem USB-Stick als Registrierkasse.
cbird läuft wie andere Programme  (z.B. Word oder Excel) auch auf dem Computer, daher sind die Anschaffungskosten bei einem bestehenden Computer sehr gering. Zum Ausdruck für die Belegerteilungspflicht wird lediglich ein normaler, womöglich schon vorhandener, Drucker benötigt.
Der Link zur Website von cbird ist: http://cbird.at/
Diese Lösung ist mit einer einmaligen Zahlung von € 199,- (inkl. USt.) die kostengünstigste Variante, die wir gefunden haben.

Falls Sie weitere gute Lösungen kennen melden Sie sich bitte bei uns, wir adaptieren unsere Liste gerne!

Falls Sie sich selbstständig eine für Sie passende Registrierkasse suchen, beachten Sie bitte, dass Ihnen der Hersteller schriftlich garantieren sollte, dass er die Anforderungen an den Manipulationsschutz ab 2017 erfüllt!

Überstürzen Sie den Kauf den Registrierkasse nicht, es wird gemunkelt, dass es im ersten Halbjahr 2016 eine Schonfrist geben soll. (siehe auch http://derstandard.at/2000024194483/Registrierkassen-ohne-Strafen-Schelling-befuerchtet-keinen-Einnahmenentfall)

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 Business Tipps News

Herabsetzung der EStVZ 2015 möglich bis 30. September 2015

Wie jedes Jahr -so gilt auch heuer wieder:

Herabsetzung der Einkommensteuer(ESt)-Vorauszahlungen 2015 – bis 30. September 2015

Nun ist das 1. Halbjahr 2015 vorüber und Sie haben eine buchhalterische Basis, das 2. zu kalkulieren. Wenn Sie den bisherigen Gewinn für das ganze Jahr hochrechnen, können Sie eine ungefähre ESt-Steuerbelastung für 2015 berechnen. Die so berechnete Einkommensteuer sollten Sie nun mit den Ihnen bisher- von der Finanz – vorgeschriebenen ESt-Vorauszahlungen (ESt-VZ) 2015 vergleichen.

Vereinfacht heißt das auch, dass

wenn Ihr Gewinn gegenüber dem letztveranlagten (letzter Bescheid vom Finanzamt)
GESUNKEN ist, zahlen Sie zuviel an die Finanz voraus.

wenn Ihr Gewinn gegenüber dem letztveranlagten (letzter Bescheid vom Finanzamt)
GESTIEGEN ist, sollten Sie sich steuermindernde Maßnahmen überlegen bzw. Geld für die bevorstehende zu zahlende Steuer, zurücklegen.

Nutzen Sie die Chance Ihre Einkommensteuer 2015 zu steuern.

Bei niedrigerem Gewinn ergibt sich für Sie eventuell folgende Frage:

wollen Sie für die ESt-VZ 2015 eine HERABSETZUNG beantragen – BIS 30.9.2015 möglich?

Das Team der hapala Steuerberatung GmbH freut sich, Sie bei den Berechnungen und bei Ideen zur Steuerreduzierung zu unterstützen.

Mailen Sie (steuer@hapala.at) uns bzw. vereinbaren Sie einen Besprechungstermin.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Das Team
der hapala Steuerberatung GmbH

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