Newsblog

 Steuertipps

Die Registrierkasse ab 01.04.2017

 

Registrierkasse

Am 31.03.2017 ist es soweit, Unternehmen die verpflichtet sind eine Registrierkasse anzuschaffen müssen diese mit Sicherheitseinrichtung inbetrieb nehmen.

Was bedeutet das für Sie als Unternehmer?

  • Ab 31.03. benötigen Sie eine funktionierende Registrierkasse und eine Signatur- und Siegelerstellungseinheit (zum Beispiel A-Trust oder Globaltrust).
  • Die Registierkasse und die Siegelerstellungseinheit müssen bei FinanzOnline registriert sein.
  • Der Startbeleg muss erstellt und mit der „BMF Belegcheck“-App erfolgreich überprüfen worden sein, überdies muss der Startbeleg aufbewahrt werden.

Weiters müssen auf Ihren Belegen folgende Punkte, zusätzlich zu den Bereits jetzt vorgeschriebenen Mindistinhalten, ab 31.3. enthalten sein:

  • ein maschinenlesbaren Code (z.B. QR Qode)

Registrierkasse QR Code

  • Datum und Uhrzeit der Belegausstellung
  • Betrag der Barzahlung getrennt nach Steuersätzen
  • Kassenidentifikationsnummer

Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung

Dieser Vorgang umfasst:

  • Registrierung über Finanzonline
    • Registrierung der Signatur- und Siegelerstellungseinheit
  • Initialisierung der Registrierkasse
    • mit leeren Datenerfassungsprotokolls (ACHTUNG: das bis dahin verwendete DEP muss unbedingt gesichert werden!)
    • Einrichtung eines Umsatzzählers von 0
    • Einerichtung des AES-Schlüssels in der Registierkasse
    • Zuordnung der Kassenidentifikationsnummer
    • Herstellung der Schnittstelle zu einer funktiosfähigen Signatur- und Siegelerstellungseinheit
  • Erstellung des Startbelegs
    • Erstellung des Startbelegs durch eine spezielle Funktion der Registrierkasse oder durch Bonierung eines Barumsatzes von 0

Was ist bei einem Ausfall der Registrierkasse zu tun?

Wenn Ihre Registrierkasse ausfällt sind folgende Schritte zu beachten:

  • Falls die Registrierkasse länger als 48 Stunden ausfällt, ist auf jeden Fall eine Meldung per FinanzOnline zu erstellen
  • Barumsätze sind, falls möglich, auf anderen Registrierkassen zu erfassen
  • Wenn dies nicht möglich ist, müssen Barumsätze händisch erfasst werden und Kopien der Belege jedenfalls aufzubewahren
  • Sobald die Registrierkasse wieder funktionsfähig ist, sind die Belege – mit Verweis auf die Belegnummer des händischen Belegs – nachzuerfassen
  • Anschließend ist eine Meldung der Wiederinbetriebnahme über FinanzOnline abzugeben

Wie kann mich meine Steuerberatung unterstützen?

Ihre Steuerberatung kann für Sie:

  • alle online Registrierungen der Registrierkasse bzw. der Siegelerstellunseinheit durchführen
  • den Authentifizierungscode für die BMD Belegcheck-App übermitteln
  • nicht nur vorübergehende Ausfälle über FinanzOnline melden

des Weiteren freuen wir uns, Ihnen im gesamten Prozess mit Rat und Tat beiseite stehen zu dürfen.

 

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Kleinunternehmer- Regelung – 31. Jänner 2017

Kleinunternehmer- RegelungWurde für Sie vor mehr als 5 Jahren ( vor 2012) ein sogen Verzicht auf die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer (U12), oder auch Kleinunternehmer- Regelung, beantragt?

Das erkennen Sie wenn Sie mit einem Jahresumsatz unter EUR 30.000,- netto trotzdem Umsatzsteuer auf Ihre Rechnung geschrieben haben und sich die Vorsteuer von dem Finanzamt zurück geholt haben.

Nun sind 5 Jahre vergangen und Sie könnten einen „ Widerruf des Verzichts auf die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer“ stellen. Dieser Verzicht ist für Sie dann sinnvoll,

  • wenn Sie in Zukunft auch KleinunternehmerIn sein werden daher Ihr voraussichtlicher Jahresumsatz für 2017 und folgende Jahre unter EUR 30.000,- netto liegt
  • und wenige berufliche Ausgaben (mit Vorsteuer) anfallen. (die Ausgaben gelten aber weiterhin (als Brutto –Betrag) als Betriebsausgabe steuermindernd für Ihre Einkommensteuer)
  • und Sie ersparen sich folgende Meldungen an das Finanzamt: Umsatzsteuer-Voranmeldungen und die jährliche USt Erklärung.

Bitte teilen Sie uns mit, ob wir für Sie diesen Widerruf erledigen sollen – wenn ja, ist der letzte TERMIN der 31.JÄNNER 2017.

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Unecht umsatzsteuerbefreit? Aufgepasst!

Unecht umsatzsteuerbefreit

Alle unecht umsatzsteuerbefreiten Personen (§ 6 UstG) wie zb. heilende Tätigkeiten (wie Ärzte, Psychotherapeuten, Hebammen, Heilmasseure,….), wie PrivatlehrerInnen an öffentlichen Schulen und ähnlichen, wie VersicherungsvertreterInnen, wie Tagesmütter,.. müssen auf ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer schreiben, so wie bisher.
Wenn diese unecht umsatzsteuerbefreiten Personen nun eine zusätzliche Tätigkeit ausüben, die eigentlich umsatzsteuer-pflichtig ist ( wie ärztliche Gutachten, kosmetische Operationen, Vorträge bei einer Firma, Bücher verlegen, Publikationen,….) oder einen Handel betreiben zB. Helme verkaufen, dann sind diese Umsätze bis € 30.000,- per Gesetz ab 01.01.2017 sogenannte Kleinunternehmer- Umsätze, dh. eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ist möglich.
Wenn „aus Gewohnheit“ eine Rechnung mit USt geschrieben wird, so ist diese an die Finanz abzuführen, eine Vorsteuer aus den Ausgaben darf nicht gegen gerechnet werden.
Wenn jedoch Rechnungen mit USt geschrieben werden wollen ( obwohl der Umsatz unter € 30.000,- p.a. ist) muss spätestens bei Jahreserklärung ein Antrag auf „Widerruf der Kleinunternehmerregelung“ gestellt werden., damit von den Ausgaben eine Vorsteuer gegengerechnet werden kann.

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Fristen zur Abgabe der Steuererklärung

Steuererklärung 2016

Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2016 ist, ohne der Unterstützung einer Steuerberatung, der 30 Juni 2017.

Sie selbst können im Einvernehmen mit dem Finanzamt den Termin bis zum 31. Dezember des Folgejahres (Dezember 2017) hinausschieben. Mit der Hilfe Ihres Steuerberaterteams können Sie diese Fristverlängerung jedoch bis zum 31. März des 2. Folgejahres hinausgezögern. Das heißt, der Termin für die Steuererklärung 2016 verlängert sich maximal bis zum 31. März 2018.

Daher ersuchen wir Sie, uns rechtzeitig zu informieren, wann Sie planen Ihre Steuererklärung 2016 abzugeben.

Wenn Ihre Belege VOR dem 30. Juni des Folgejahres (für 2016 ist das 30.6.2017) in der hapala Steuerberatung eingelangt sind, verrechnen wir KEINE  Pauschale für die Fristverlängerung Ihrer Steuererklärung, da wir in diesem Fall die Arbeit frei einteilen können und keine Erinnerungsbriefe mehr schreiben müssen.

Wenn wir Ihre Belege jedoch erst NACH dem 30. Juni erhalten, verrechnen wir eine Pauschale für folgende Tätigkeiten:

  • Wir informieren regelmäßig ab 1.Juli die Finanz
    • welche KlientInnen noch keine Erklärungen für das Jahr 2016 abgegeben haben
    • dass diese KlientInnen auf unserer Verlängerungsliste eingetragen sind
    • damit der Abgabetermin gewahrt ist und keine Zwangsstrafe angedroht wird
  • Danach sind Erinnerungen an die KlientInnen mit folgender Frage erforderlich: Wann werden die Belege in der Kanzlei eintreffen?
  • Die Fristverlängerung ist auch ein Beispiel für die „unsichtbare Arbeit“ Ihres Steuerberatungsteams. Dabei werden Steuernummern und Zuständigkeiten bei den einzelnen Ämtern (Adressen-, Namensänderungen u.s.w.) überprüft, das erfordert Telefonate und Briefe.

RESUMEE:

Vorteile für Sie, wenn Sie uns den Auftrag zur Fristverlängerung erteilen:

  1. Sie ersparen sich eine individuelle Fristverlängerung, die jeweils max. für 2 Monate gewährt wird.
  2. Sie können sich mehr Zeit lassen, um Ihre Belege in Ruhe zu sammeln, zu ordnen und/oder auch nachzufordern
  3. Ihre Steuernachzahlungen verzögern sich bis zu einem Jahr.

Ab dem 1.Oktober des Folgejahres (für 2016 ab 1.10.2017) kann die Finanz Anspruchszinsen verrechnen.

Freundliche Grüße

Ihr Team der hapala Steuerberatung

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Steuerspartipps zum Jahresende

Steuerspartipps zum Jahresende

 

Vor dem Jahreswechsel ist die Belastung bei jedem sehr groß, im folgenden Blogpost finden Sie wichtige Steuerspartipps zum Jahresende. Vieles muss unbedingt noch vor dem 31.12. erledigt werden (für Bilanzierende gilt dies, wenn sich das Wirtschaftsjahr mit dem Kalenderjahr deckt). Trotzdem sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um die Steuersituation nochmals zu überdenken.

 

Steuerstundung (Zinsgewinn) durch Gewinnverlagerung bei Bilanzierern

Eine Gewinnverschiebung in das Folgejahr bringt immerhin einen Zinsgewinn durch Steuerstundung. Im Jahresabschluss sind unfertige Erzeugnisse (Halbfabrikate), Fertigerzeugnisse und noch nicht abrechenbare Leistungen (halbfertige Arbeiten) grundsätzlich nur mit den bisher angefallenen Kosten zu aktivieren. Die Gewinnspanne wird erst mit der Auslieferung des Fertigerzeugnisses bzw. mit der Fertigstellung der Arbeit realisiert (Anzahlungen werden nicht ertragswirksam eingebucht, sondern nur als Passivposten).
Daher: Die Auslieferung des Fertigerzeugnisses – wenn möglich – mit Abnehmern für den Jahresbeginn 2017 vereinbaren. Arbeiten sollten erst mit Beginn 2017 fertig gestellt werden. Die Fertigstellung muss für das Finanzamt dokumentiert werden.

Glättung der Progression bzw. Gewinnverlagerung bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern

Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern gilt grundsätzlich das Zufluss-Abfluss-Prinzip. Dabei ist darauf zu achten, dass grundsätzlich nur Zahlungen ergebniswirksam sind (den Gewinn verändern) und nicht der Zeitpunkt des Entstehens der Forderung oder Verbindlichkeit, wie dies bei der doppelten Buchhaltung (= Bilanzierung) der Fall ist. Unter Umständen kann es bei der Einkommensteuerprogression Vorteile bringen, – wenn möglich – Einnahmen erst 2017 bzw. anfallende Ausgaben schon 2016 zu tätigen. Beim Zufluss-Abfluss-Prinzip ist insbesondere für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben (z. B. Löhne, Mieten, Versicherungsprämien, Zinsen) die fünfzehntägige Zurechnungsfrist zu beachten.
Beispiel: Die Mietzahlung für Dezember 2016, die am 15.1.2017 bezahlt wird, gilt aufgrund der fünfzehntägigen Zurechnungsfrist noch im Dezember 2016 als bezahlt.

Gewinnfreibetrag bei Einzelunternehmen und betrieblicher Mitunternehmerschaft

Der Gewinnfreibetrag besteht aus zwei Teilfreibeträgen. Das sind der Grundfreibetrag und der investitionsbedingte Freibetrag.
Wird nicht investiert, so steht natürlichen Personen (mit betrieblichen Einkünften) jedenfalls der Grundfreibetrag in Höhe von 13 % des Gewinns zu, höchstens aber bis zu einem Gewinn von € 30.000,00 (maximaler Freibetrag € 3.900,00).
Übersteigt der Gewinn € 30.000,00, kann ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag hinzukommen, der davon abhängt, in welchem Umfang der übersteigende Freibetrag durch Investitionen im jeweiligen Betrieb gedeckt ist.

Erwerb von geringwertigen Wirtschaftsgütern

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 400,00 können im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Daher sollten Sie diese noch bis zum Jahresende anschaffen, wenn eine Anschaffung für (Anfang) 2017 ohnehin geplant ist.
Hinweis: Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern ist die Verausgabung maßgeblich.

Forschungsprämie

Es kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Forschungsprämie pro Jahr in Höhe von 12 % (erstmals für 2016, davor 10 %) der Forschungsaufwendungen geltend gemacht werden (soweit nicht durch steuerfreie Förderungen gedeckt). Bei Auftragsforschung kann eine jährliche Forschungsprämie (12 %) in Höhe von maximal € 120.000,00 in Anspruch genommen werden.
Bei der eigenbetrieblichen Forschung hat der Steuerpflichtige ein Gutachten der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) vorzulegen.

Halbjahresabschreibung für kurz vor Jahresende getätigte Investitionen

Eine Absetzung für Abnutzung (AfA) kann erst ab Inbetriebnahme des jeweiligen Wirtschaftsgutes geltend gemacht werden. Erfolgt die Inbetriebnahme des neu angeschafften Wirtschaftsgutes noch kurzfristig bis zum 31.12.2016, steht eine Halbjahres-AfA zu.

Umsatzgrenze für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer

Die Umsatzgrenze für Kleinunternehmer liegt bei € 30.000,00 (Nettoumsatz). Für diese Grenze sind die steuerbaren Umsätze relevant. Ist gegen Jahresende diese Grenze nahezu ausgeschöpft, kann es Sinn machen, den Zufluss von Umsätzen, wenn möglich in das Folgejahr zu verschieben, um nicht den Kleinunternehmerstatus zu verlieren. Einmal in fünf Jahren kann die Umsatzgrenze um 15 % überschritten werden.

Ertragsteuerfreie (Weihnachts-)Geschenke und Feier für Mitarbeiter

Betriebsveranstaltungen, wie beispielsweise Weihnachtsfeiern, sind bis zu € 365,00 pro Arbeitnehmer und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Geschenke sind innerhalb eines Freibetrages von € 186,00 jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Bargeschenke sind allerdings immer steuerpflichtig.

Spenden

Spenden aus dem Betriebsvermögen dürfen 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres nicht übersteigen. Wenn im nächsten Jahr höhere Einkünfte erwartet werden, kann es daher günstiger sein, eine Spende auf Anfang 2017 zu verschieben.

Verminderten Sachbezugswert für Dienstwagen sichern

Der Sachbezug für die Privatnutzung von Firmenfahrzeugen beträgt 2 % der Anschaffungskosten pro Monat – maximal € 960,00. Bei geringerem CO2²-Ausstoß kann ein verminderter Sachbezugswert von 1,5 % (maximal € 720,00) angesetzt werden. Der CO2-Ausstoß-Grenzwert für 2017 angeschaffte Fahrzeuge beträgt 127 g/km. Für Neuanschaffungen im Jahr 2016 gilt noch ein Grenzwert von 130 g/km. Bei Elektrofahrzeugen ist kein Sachbezug anzusetzen.

Letzte Möglichkeit für Energieabgabenvergütung 2011

Die Energieabgabenvergütung steht nach neuer Rechtsprechung auch Dienstleistungsbetrieben zu. Mit Ende 2016 läuft die Fünf-Jahres-Frist zur Beantragung der Energieabgabenvergütung für 2011 ab (wenn das Wirtschaftsjahr dem Kalenderjahr entspricht).

Letztmalige Möglichkeit der Arbeitnehmerveranlagung für 2011

Mit Jahresende läuft die Fünf-Jahres-Frist für die Antragstellung der Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2011 aus.

 

Falls Sie weitere Fragen zu Steuerspartipps zum Jahresende haben sollten, melden Sie sich bei uns!

Teilen macht Freude!

 News Steuertipps

Am 32.12. ist es zu spät… Hinweise zum Jahresende für Einnahmen-Ausgaben RechnerInnen

Hinweise zum Jahresende für Einnahmen-Ausgaben RechnerInnen

Der 31.12.2016 naht.

Unsere Hinweise zum Jahresende für Einnahmen-Ausgaben RechnerInnen

Wenn Sie Ihren Gewinn senken möchten, dann müssen Zahlungen bis 31.12.2016 getätigt und Einnahmen auf 2017 verschoben werden:
  • Bezahlen Sie nötige Ausgaben noch 2016 (machen Sie einen Offenen Posten-Check),
  • eventuell tätigen Sie auch Vorauszahlungen (wie zB Ihren Jahresabschluss beim Steuerberater 😉 )
  • Erwerb von geringwertigen Wirtschaftsgütern zB ein Laptop, ein Bürosessel,… Bei einem Kaufpreis bis zu € 400,- kann der volle Betrag gewinnmindernd genutzt werden. Daher sollten Sie diese Wirtschaftsgüter noch bis zum Jahresende anschaffen, wenn der Ankauf für (Anfang) 2017 ohnehin geplant ist.
  • (Weihnachts-) Feier und Geschenke für MitarbeiterInnen Betriebsveranstaltungen, wie beispielsweise Weihnachtsfeiern, sind bis zu € 365,- pro Jahr und MitarbeiterIn für diese lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei und für die DienstgeberInnen eine Betriebsausgabe. Das gilt auch für Geschenke bis zu € 186,- jährlich. Bargeschenke sind immer im Rahmen der Personalabrechnung zu versteuern.
  • Spenden Spenden des/der UnternehmerIn dürfen maximal 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres betragen. Wenn im nächsten Jahr höhere Einkünfte erwartet werden, kann es daher günstiger sein, eine Spende erst Anfang 2017 zu tätigen.
  • eine Überlegung ist auch, ein Verschieben der Einnahmen auf 2017.
  • Es kann sein, dass bei der SVA und WGKK noch ein Rückstand für das Jahr 2016 offen ist, den Sie noch 2016 begleichen wollen, um Ihren Gewinn zu minimieren.
Wir bieten Ihnen an, Ihr Konto bei der SVA bzw WGKK zu kontrollieren, lassen Sie es uns wissen wenn wir für Sie tätig werden dürfen.
Wenn Sie wünschen, können wir Ihnen auch die Information über Ihren derzeitigen Kontostand beim FINANZAMT mitteilen. Im Falle einer Gutschrift, kann ein Antrag auf Rückzahlung gestellt werden.

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Tipp für den Sommer – Abwesenheitsmitteilung

Eine Abwesenheitsmitteilung bei der Post zahlt sich im Urlaub aus!

Eine Abwesenheitsmitteilung bei der Post zahlt sich im Urlaub aus!

Wenn diese abgegeben wird, können Fristen vom Finanzamt nicht versäumt werden. Die Post benachrichtigt den Absender über die Abwesenheit und schickt auch RSa- und RSb-Briefe von Behörden und Ämtern an den Absender zurück. Mehr Informationen dazu gibt es auch auf der Seite der Post: https://www.post.at/privat_empfangen_brief_abwesenheitsmitteilung.php#8064

Auch unsere MitarbeiterInnen des Sekretariats sind in der Zeit vom 25. Juli bis 5. August 2016 auf Urlaub, in dieser Zeit haben wir für Sie einen Journaldienst eingerichtet -daher können Sie uns eine Mail an steuer@hapala.at schicken.

Das Team der hapala Steuerberatung wünscht Ihnen einen schönen Sommer!

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Erstattung aus Drittländern

Die Frist für die Rückerstattung der im Jahr 2015 in Drittländern angefallenen Vorsteuern läuft am 30.6.2016 aus.
Zu den Drittländern zählen alle Länder, die keine Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind.

Für eine Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland ist Folgendes zu erledigen:
– der Antrag muss in Papierform gestellt werden.
– mit dem Antrag müssen die Originalbelege und
– eine vom Finanzamt ausgestellte Unternehmerbestätigung mitgeschickt werden.

TIPP: Behalten Sie eine Kopie der Rechnungen.

Gleiches gilt auch für ausländische UnternehmerInnen, die keinen Sitz in einem EU-Land haben. Auch diese können bis spätestens 30.6.2016 die Rückerstattung der im Jahr 2015 in Österreich angefallenen Vorsteuern beantragen.

Erstattung aus EU-Mitgliedstaaten

Für Vorsteuervergütungen aus Mitgliedsländern der EU ist noch länger Zeit. Diese Anträge sind bis zum 30.9.2016 elektronisch zu stellen.
Der Erstattungsantrag ist in Österreich über FinanzOnline zu erledigen.

Für jede einzelne Rechnung sind im elektronischen Antrag einige Angaben zu machen: z. B. bestimmte Angaben über den Leistungserbringer und über den erworbenen Gegenstand.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Einbringung der Anträge.

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Verpflichtende elektronische Zahlungen an das Finanzamt ab 1. April 2016

schon bis jetzt mussten Steuerpflichtige Zahlungen an das Finanzamt elektronisch durchführen, wenn dies diesen zumutbar war.

Nun ist eine  Verordnung am 16.2.2016 veröffentlicht worden, die Folgendes präzisiert,
und dies ist erstmals auf Steuerzahlungen ab dem 1. April 2016 anzuwenden:

Die elektronische Überweisung ist den Steuerpflichtigen zumutbar, wenn diese

– das Elektronische-Bank-System ihrer Bank bereits zur Entrichtung von Abgaben oder für andere Zahlungen nutzt
UND
– über einen Internet-Anschluss verfügt.

Tipp:
Diese Voraussetzung ist eventuell missverständlich, da davon ausgegangen werden muss, dass die Steuerpflichtigen, die bereits ein Elektronisches-Bank-System verwenden,
zwangsläufig einen Internetanschluss haben müssen!?

Ist diese Voraussetzung erfüllt, dann müssen  ab 1. April 2016 die Steuerzahlungen wie folgt  durchgeführt werden:
– im Wege der Funktion „Finanzamtszahlung“, wenn das Elektronische-Bank-System des Kreditinstituts eine solche Funktion beinhaltet,
oder
– im Wege des „eps“-Verfahrens („e-payment standard“), das im System FinanzOnline zur Verfügung steht.

Im Umkehrschluss bedeutet dies:

Wenn Sie zwar über einen Internetanschluss verfügen (und hoffentlich die Kosten dafür auch von der Steuer absetzen),
aber bisher kein Elektronisches-Bank-System verwenden, können Sie die Abgaben weiterhin mit den herkömmlichen Zahlungsanweisungen überweisen.

Wichtig wird  sein, dann regelmäßig genau zu prüfen, ob die Zahlungen richtig zugeordnet und die Selbstbemessungsabgaben
(wie zB Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Dienstgeberbeitrag uä)  richtig erfasst werden.

Ist Ihnen im Sinne der Verordnung eine elektronische Überweisung zumutbar, Ihr Elektronisches-Bank-System verfügt aber nicht über die Funktion „Finanzamtszahlung“,
dann müssen Sie die Abgaben im Wege des eps-Verfahrens über FinanzOnline bezahlen.
Eine Beschreibung des eps-Verfahrens finden Sie im Internet unter: https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/html/eZahlung.pdf

Teilen macht Freude!

 Steuertipps

Fristen zur Abgabe der Steuererklärung (EAR) 2015

Wenn die Steuererklärung elektronisch (via FinanzOnline) abgegeben wird, muss diese bis zum 30. Juni des Folgejahres abgegeben werden. Das bedeutet für die Steuererklärung 2015 bis zum 30. Juni 2016.

Bis zum 30. September des Folgejahres, bei Pflichtveranlagungen z.B. mehrere Dienstverhältnisse nebeneinander

Sie selbst können im Einvernehmen mit dem Finanzamt den Termin bis zum 31. Dezember des Folgejahres hinausschieben. Mit der Hilfe Ihres Steuerberaters kann dieser Termin jedoch bis zum 31. März des 2. Folgejahres verlängert werden. Das heißt, der Termin für die Steuererklärung 2015 kann maximal bis zum 31. März 2017 verlängert werden, jedoch nur in Absprache mit Ihrer Steuerberatung.

Daher bitten wir Sie uns rechtzeitig zu Informieren wann Sie Ihre Steuererklärung 2015 abgeben möchten.

Wenn Ihre Belege bis 30. Juni des Folgejahres (für 2015 ist das 30.6.2016) in der hapala Steuerberatung eingelangt sind, verrechnen wir KEINE  Pauschale für die Verlängerung Ihrer Steuererklärung, da wir in diesem Fall die Arbeit frei einteilen können und keine Erinnerungsbriefe mehr schreiben müssen.

Wenn wir Ihre Belege jedoch erst nach dem 30. Juni erhalten verrechnen wir eine Pauschale für folgende Tätigkeiten:

  • Wir informieren automatisch ab 1.Juli die Finanz,
    für die KlientInnen, welche noch keine Erklärungen (aus dem Vorjahr), d.h. 2014 abgegeben haben,
    dass diese auf unsere Verlängerungsliste eingetragen werden,
    damit der Abgabetermin gewahrt ist und keine Zwangsstrafe angedroht wird.
  • Danach sind Erinnerungen an die KlientInnen erforderlich,
    wann die Belege in der Kanzlei eintreffen werden.
  • Außerdem muss jede Steuerberatungskanzlei (nach dem 30.6.) ca. 5 mal im Jahr dem Finanzamt Rechenschaft ablegen,
    wie viele und welche Steuererklärungen abgegeben wurden.
    (sog. Quotenregelung)
  • Die Fristverlängerung ist auch ein Beispiel für die „unsichtbare Arbeit“ Ihres Steuerberatungsteams.

Dabei werden Steuernummern und Zuständigkeiten bei den einzelnen Ämtern (Adressen-, Namensänderungen u.s.w.) überprüft, das erfordert Telefonate und Briefe – eine mögliche Zusatzarbeit wird gesondert verrechnet.

RESUMEE:

Vorteile für Sie, wenn Sie uns den Auftrag zur Fristverlängerung erteilen:

  1. Sie ersparen sich eine individuelle Fristverlängerung,
    die jeweils max. für 2 Monate gewährt wird.
  2. Sie können sich mehr Zeit lassen, um Ihre Belege in Ruhe zu sammeln,
    zu ordnen und/oder auch nachzufordern
  3. Ihre Steuernachzahlungen verzögern sich bis zu einem Jahr
    = Zinsvorteil (lassen Sie sich von uns das genaue Datum berechnen,
    bis zu welchem Tag Sie eine ev. Nachzahlung ohne Zinsen einzahlen können (= Arbeitskapital), denn
    ab dem 1.Oktober des Folgejahres (für 2015 ab 1.10.2016) werden Anspruchszinsen verrechnet.

Freundliche Grüße

Thomas Hapala

Teilen macht Freude!

Kategorien

 Business Tipps

 News

 Steuertipps

Newsletter